lehrer

 “Die Arbeit des Lehrers ist erst dann erfolgreich beendet, wenn die Schüler stärker ist als er.” (Johannes Galli)

Der Lehrer sollte also zum Motivator, Coach und Berater werden, der den Kindern zu Anfang das Regelwerk bzw. das Programm vorstellt, ihr Interesse anregt und sie dann ihrer selbstständigen spielerischen Erkundung überlässt: “Man kann keinen anderen wachsen. Der Gärtner kann an seinen Bäumen und Sträuchen nicht ziehen, damit sie wachsen. Er kann lediglich durch gute Erde, Sonnenlicht und Wasser die notwendigen Voraussetzungen und optimalen Bedingungen schaffen. Genauso ist es beim Lehrer, wenn er den Spielraum eröffnet. (…) Der Lehrer ist der Gärtner, der Lehrer ist der Geburtshelfer. Leben und Erfahrungen sammeln, um zu wachsen, muß das Kind selbst. (…) Stück für Stück versucht er, diese kraftvollen kleinen Menschen durch Rollenangebote zu Spielern zu erziehen, die in de Lage sind, in verschiedenen Situationen verschiedene passende Rollen einzunehmen.”

Verständnisvoll fügt Galli hinzu, dass die Aufgabe ihrer Autorität für viele Lehrer schwer zu ertragen sei, gibt aber zu bedenken: “dass den Kindern die neue Welt gehört und daß die Kinder jenes Glück ernten werden, an dem die Lehrer jetzt arbeiten müssen.